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Süddeutsche: Telefonsex per Email


14 Nov

Medienkonvergenz schön und gut. Aber wie kann man denn eigentlich „Telefonsex“ per Email haben? Das muss mir die sueddeutsche.de doch mal erklären:

Kelley soll Hunderte E-Mails mit General Allen gewechselt haben, deren Inhalt zwischen „Flirt“ und „Telefonsex“ liegt.

Was kommt denn dann als nächstes: Erotikfilme im Radio, Miteinanderschlafen im Wachkoma, anzügliches Nacktkuscheln …? Hierüber hält uns die Süddeutsche Zeitung hoffentlich auch auf dem Laufenden.

Email-Panne: Englische Versicherung entlässt alle Mitarbeiter


26 Apr

565408_web_R_B_by_Wolfgang Dirscherl_Gerd Altmann_pixelio.deMehr als 1.300 Mitarbeiter der Investment-Tochter der britischen Versicherung Aviva sind am vergangenen Freitag gleichzeitig entlassen worden. Erschrockenes Schweigen soll, so berichtet die englische Zeitung Telegraph, unter den Empfängern jenes “unsympathischen Memo” geherrscht haben, das eigentlich nur an einen einzigen von ihnen gehen sollte. Spiegel Online hat herausgefunden,

die Personalabteilung bemerkte erst 25 Minuten später das Versand-Versehen und schickte flugs eine weitere E-Mail hinterher, um sich zu entschuldigen. „Ich glaube nicht, dass irgendeiner unserer Mitarbeiter es für etwas anderes als einen Fehler gehalten hat. Das ist den Leuten ziemlich schnell klar geworden“, sagte Firmensprecher Paul Lockwood, „manchmal gehen einfach Dinge schief.“

Aviva ist der sechstgrößte Versicherungskonzern der Welt. Deren Investment-Tochtergesellschaft will insgesamt 160 Stellen streichen, das sind rund ein Achtel aller Jobs weltweit. Die Email-Kündigung endete auf die feine englische Art:

„I would like to take this opportunity to thank you and wish you all the best for the future.“

Aviva sacks more than 1,300 workers by mistake – Telegraph

Deutscher Bundestag: Email versagt


24 Apr
Foto: Gerd Altmann_pixelio.de
Foto: Gerd Altmann_pixelio.de

Von wegen Information Overload: Heute um 11:30 Uhr hat sich das Email-System des Deutschen Bundestags aufgrund von Hardware-Problemen in eine längere Sitzungspause verabschiedet. Diejenigen unter den deutschen Volksvertretern, die das Kommunizieren partout nicht lassen konnten, sahen sich auf ganz altmodische Fernmeldewege zurückgeworfen. Der liberale Bundestagsabgeordnete Patrick Kurth twittert:

„Heute feiert aus technischen Gründen im Bundestag herkömmliche Datenübermittlung Wiederauferstehung: Fax, Morsen, Botengang – aber keine Mails!“

Bereits vor drei Monaten hatte der Bundestag große Email-Probleme. Damals hatte die Mitarbeiterin einer Abgeordneten von Bündnis90/Die Grünen in ihrem Emailprogramm versehentlich auf “alle antworten” geklickt und dadurch eine Spamflut ausgelöst.

Laut Bundestagssprecher ist noch unklar, bis wann der Fehler behoben sein wird. Derweil hat die Fraktion der Linken einen passenden Antrag eingebracht:

„Internetfähige Computer gehören zum soziokulturellen Existenzminimum“.

Demnach liegen die deutschen Abgeordneten momentan unterm Existenzminium.

E-Mail-Ausfall im Bundestag: „Bitte schicken Sie uns ein Fax“ – SPIEGEL ONLINE

Anti-Medien-Blog

Die journalistische Notfallpraxis im Web von Hektor Haarkötter