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	<title>Anti-Medien-Blog</title>
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	<description>Medienkritisches Antidepressivum von Hektor Haarkötter</description>
	<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 09:18:19 +0000</pubDate>
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		<title>Wilde Maus: Flirten kann sie, Deutsch nicht</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 09:18:19 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Computer]]></category>

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		<description><![CDATA[ Das Internet der einsamen Herzen! Da findet sich auch “Wildemau…”, 30, Sternzeichen Wassermann. Ob sie den Mann ihrer Träume findet, wenn sie mit Sätzen wie folgendem um seine Gunst wirbt?
Ich suche jemanden denn ich Glücklich machen kann!!!!!
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			<content:encoded><![CDATA[<p> Das Internet der einsamen Herzen! Da findet sich auch “Wildemau…”, 30, Sternzeichen Wassermann. Ob sie den Mann ihrer Träume findet, wenn sie mit Sätzen wie folgendem um seine Gunst wirbt?</p>
<blockquote><p>Ich suche jemanden denn ich Glücklich machen kann!!!!!</p></blockquote>
<p><a href="http://www.flirtcafe.de/de/default.aspx?task=search&amp;search=quicksearch&amp;sexid=1&amp;seekingid=2&amp;minage=30&amp;maxage=40&amp;countryid=1&amp;startpost=5">Flirten - Flirt Chat - Dating bei FlirtCafe</a></p>
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		<title>Missbrauch l&#228;sst sich steigern</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 09:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hektor</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Missbrauch lässt sich steigern. Der angemessene Umgang damit auch. So ist in der heutigen Ausgabe des Kölner Stadtanzeigers zu lesen:
Katholische Verbände fordern angemesseneren Umgang mit den Opfern

Interessanterweise findet sich die Formulierung in der Online-Ausgabe des Stadtanzeigers nicht. Mit gutem Grund: Was bedeutet ein “angemessenerer Umgang”? Dass der Umgang der Kirche mit den Verbrechen in ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Missbrauch lässt sich steigern. Der angemessene Umgang damit auch. So ist in der heutigen Ausgabe des <em>Kölner Stadtanzeigers</em> zu lesen:</p>
<blockquote><p>Katholische Verbände fordern angemesseneren Umgang mit den Opfern</p>
</blockquote>
<p>Interessanterweise findet sich die Formulierung in der Online-Ausgabe des Stadtanzeigers nicht. Mit gutem Grund: Was bedeutet ein “angemessenerer Umgang”? Dass der Umgang der Kirche mit den Verbrechen in ihren Reihen bislang schon “angemessen” war und jetzt nur noch ein bisschen “angemessener” werden muss? Nun, das ist selbst für gläubige Menschen unglaublich. Es gibt eben nur angemessen oder unangemessen – und kein weniger oder mehr angemessen. Genau so wie es nicht “ein bisschen missbraucht” gibt, sondern nur missbraucht oder nicht missbraucht. Und eine Organisation wie die katholische Kirche kann auch nicht “ein wenig ekelhaft” sein, sondern einfach nur ekelig.</p>
<p><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1264185917423.shtml">Erzbistum soll Missbrauch anerkennen - Kölner Stadt-Anzeiger</a></p>
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		<title>IFAS :: Unsinn in den Medien</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 17:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hektor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[ Jedem Medienkritiker sei die Internetseite des Instituts für angewandte Statistik aus Linz in Österreich ans Herz gelegt. Hier werden Presseartikel danach durchforstet, mit welch oft haarsträubendem statistischen Unwissen Zahlen verdreht, vertauscht oder vermurkst werden. Ein Beispiel ist diese Statistik:
&#160;
Hier der Kommentar der österreichischen Statistiker:
Du liebe Güte! Die Anzahl der unselbstständig beschäftigten Frauen ist um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Jedem Medienkritiker sei die Internetseite des Instituts für angewandte Statistik aus Linz in Österreich ans Herz gelegt. Hier werden Presseartikel danach durchforstet, mit welch oft haarsträubendem statistischen Unwissen Zahlen verdreht, vertauscht oder vermurkst werden. Ein Beispiel ist diese Statistik:</p>
<p>&nbsp;<a href="http://www.antimedien.de/wp-content/uploads/2010/03/statisttik.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px" border="0" alt="Statisttik" src="http://www.antimedien.de/wp-content/uploads/2010/03/statisttik-thumb.jpg" width="290" height="124"></a></p>
<p>Hier der Kommentar der österreichischen Statistiker:</p>
<blockquote><p>Du liebe Güte! Die Anzahl der unselbstständig beschäftigten Frauen ist um 31,1 %<br />von offenbar 1.083.562 auf 1.420.550, die der Männer um 32,7 % von 1.354.749 auf 1.797.752<br />gestiegen. Und die Gesamtzahl also von 2.438.311 auf 3.218.302 um … 32,0 %. Man darf doch die<br />Prozentzahlen unter den Frauen und unter den Männern um Gottes Willen nicht einfach addieren,<br />um auf die Prozentzahl bei allen Beschäftigten zu kommen!<br />Bei den Arbeitslosen – der gleiche Unsinn! Mit der Rechnung würde ein Rückgang der Arbeitslosen<br />unter den Frauen um 50 % und unter den Männern ebenfalls um 50 % einen Gesamtrückgang<br />um – sagenhafte – 100 % bedeuten. Dann gäbe es also keine Arbeitslosen mehr?</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.ifas.jku.at/e3456/index_ger.html">IFAS :: Unsinn in den Medien</a></p>
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		<title>Journalistenpreise: Der Nannen-Preis ist heiss</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 17:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hektor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[ Dass Journalistenpreise nicht dazu da sind, in fairem Wettbewerb die Besten ihres Genres zu küren, sondern im Gegenteil hauptsächlich der Selbstbespiegelung dienen und den Beteiligten eine Vorlage bieten, sich bei Lachshäppchen und Schampus eine Qualität vorzugaukeln, die häufig nicht vorhanden ist, dafür sind die Ereignisse rund um den Henri Nannen-Preis ein gutes Beispiel. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.antimedien.de/wp-content/uploads/2010/03/pokal.gif"><img style="margin: 0px 5px 5px 0px" border="0" alt="pokal" align="left" src="http://www.antimedien.de/wp-content/uploads/2010/03/pokal-thumb.gif" width="135" height="165"></a> Dass Journalistenpreise nicht dazu da sind, in fairem Wettbewerb die Besten ihres Genres zu küren, sondern im Gegenteil hauptsächlich der Selbstbespiegelung dienen und den Beteiligten eine Vorlage bieten, sich bei Lachshäppchen und Schampus eine Qualität vorzugaukeln, die häufig nicht vorhanden ist, dafür sind die Ereignisse rund um den Henri Nannen-Preis ein gutes Beispiel. Der Branchendienst Meedia berichtet:</p>
<blockquote><p>Die Chefredakteure Georg Mascolo (Spiegel) und Giovanni di Lorenzo (Zeit) haben kurzfristig Beiträge für den Henri-Nannen-Preis nachnominiert, was unter anderem die taz für &#8220;schlechten Stil&#8221; hält. Zugleich hat die Vorjury im Fach &#8220;Investigation&#8221; einen Bericht der Bild Zeitung über das Bundeswehr-Bombardement in Afghanistan in die Wertung genommen, der zuvor schon verworfen worden war.</p></blockquote>
<p>Die zitierte taz drückt die Ereignisse allerdings noch etwas schärfer, und, so man will, treffender aus:</p>
<blockquote><p>Der Henri-Nannen-Preis ist auf dem besten Wege, sich selbst lächerlich zu machen. Mit fadenscheinigen Begründungen reichten Jury-Mitglieder Beiträge aus den eigenen Blättern nach.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/umstrittener-stil-beim-nannen-preis_100026582.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=23&amp;cHash=10909e8b97">Meedia: Umstrittener Stil beim Nannen-Preis</a></p>
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		<title>orto - die schoensten vertipper einer angenommenen deutschen sprach- und wertegemeinschaft</title>
		<link>http://www.antimedien.de/orto-die-schoensten-vertipper-einer-angenommenen-deutschen-sprach-und-wertegemeinschaft/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 14:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hektor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Computer]]></category>

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		<description><![CDATA[ Ich kann nicht umhin, dieses wunderbare Fundstück weiterzugeben. Als Kommentar auf mein letztes Posting hat gegenglueck.org mir den Link zur Internetseite orto geschickt, auf der die schönsten (?) Rechtschreibfehler im Internet zu einer nahezu lyrischen Collage verschmelzen. Hier nur eine kleine Kostprobe:
verfassungsschurzübereinstummungalles futvixe versaschwanzweißfotovizekanzerlstraßenschliderleserstiefelmomotonfargezwangsversteiferungwinzigartig

orto - die schoensten vertipper einer angenommenen deutschen sprach- und wertegemeinschaft
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Ich kann nicht umhin, dieses wunderbare Fundstück weiterzugeben. Als Kommentar auf mein letztes Posting hat <a href="http://gegenglueck.org/" target="_blank">gegenglueck.org</a> mir den Link zur <a href="http://www.monochrom.at/orto/" target="_blank">Internetseite orto</a> geschickt, auf der die schönsten (?) Rechtschreibfehler im Internet zu einer nahezu lyrischen Collage verschmelzen. Hier nur eine kleine Kostprobe:</p>
<blockquote><p>verfassungsschurz<br />übereinstummung<br />alles fut<br />vixe versa<br />schwanzweißfoto<br />vizekanzerl<br />straßenschlider<br />leserstiefel<br />momoton<br />farge<br />zwangsversteiferung<br />winzigartig</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.monochrom.at/orto/">orto - die schoensten vertipper einer angenommenen deutschen sprach- und wertegemeinschaft</a></p>
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		<title>Internet: das Ende der Rechtschreibung?</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 15:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hektor</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten, heißt es. Das Word Wide Web enthält nicht Rechtschreibfehler, sondern es ist ein einziger großer Rechtschreibfehler. Erst denken, dann schreiben – das ist offenkundig keine Tugend, die für die Blogger, Onlineschreiber und Web-2.0-Enthusiasten gilt. Das Internetportal bildungsklick.de hatte schon vor einiger Zeit darauf hingewiesen,&#160; dass der Wissenspool par excellence [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten, heißt es. Das Word Wide Web enthält nicht Rechtschreibfehler, sondern es ist ein einziger großer Rechtschreibfehler. Erst denken, dann schreiben – das ist offenkundig keine Tugend, die für die Blogger, Onlineschreiber und Web-2.0-Enthusiasten gilt. Das Internetportal bildungsklick.de hatte schon vor einiger Zeit darauf hingewiesen,&#160; dass <em>der</em> Wissenspool par excellence <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/392/320262/text/" target="_blank">nach stichprobenhafter Untersuchung</a> so viele Rechtschreibfehler enthalte, dass hochgerechnet mehr als eine Million Fehler sich finden lassen müssten. In einem Forum fand sich diese kuriose Sammlung von Vertippern:</p>
<blockquote><p>- dänisches Hefegepäck     <br />- &quot;ahnend für sich&quot; (statt an und für sich)       <br />- Lohpudelei       <br />- Flüge soooo günstig??? Wo ist der Hacken&#8230;?       <br />- Pondon statt Pendant       <br />- &quot;Sie ziehen Kinder groß, pflegen teilweise sogar den Menschen, der sie einst gequellt hat.&quot;       <br />- Der uneinsichtige Garten ist wunderbar!       <br />- Hauchdünn geeiste pasteurisierte Pastae an Pastis-Spiegel       <br />- &quot;ich dachte mir anstatt das Schweinefilet nehme ich das Hirsch &quot;(Man sollte nicht nur dem Dativ, sondern auch das Akkusativ retten &#8230;. )       <br />- &quot;Kann Jemand ein Typ geben,ob man &#8230;&quot;       <br />- Kann ich aus einen Tafepitzrest etwas lechers Thai zubern ???</p>
</blockquote>
<p><a href="http://forum.myjmk.com/viewtopic.php?p=128022">www.myjmk.com :: View topic - Zeitung kaputt - Internet das Ende der Rechtschreibung?</a></p>
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		<title>Der FOCUS von Milo</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hektor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[ Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Das merkt gerade das Magazin Focus auf ganz eigene Weise. Die Worte, die ihm aufgrund seines dieswöchigen Titelbilds zurückschallen, sind allerdings auch nicht auf 1000 Worte limitiert und darüberhinaus auf griechisch und nicht sehr freundlich gestimmt, wie die taz zu berichten weiß:
In Griechenland hat ein Einzelhandelsverband am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.antimedien.de/wp-content/uploads/2010/02/focusmilo.jpg"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 5px 5px 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="focusMilo" border="0" alt="focusMilo" align="left" src="http://www.antimedien.de/wp-content/uploads/2010/02/focusmilo-thumb.jpg" width="104" height="128" /></a> Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Das merkt gerade das Magazin <i>Focus</i> auf ganz eigene Weise. Die Worte, die ihm aufgrund seines dieswöchigen Titelbilds zurückschallen, sind allerdings auch nicht auf 1000 Worte limitiert und darüberhinaus auf griechisch und nicht sehr freundlich gestimmt, <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/griechen-fuer-boykott-deutscher-waren/">wie die taz zu berichten weiß:</a></p>
<blockquote><p>In Griechenland hat ein Einzelhandelsverband am Freitag zu einem Boykott deutscher Waren aufgerufen. Der Protest richtet sich gegen ein Titelbild des Magazins &quot;Focus&quot;, das die Venus von Milo mit einem ausgestreckten Mittelfinger neben dem Schriftzug &quot;Betrüger in der Euro-Familie&quot; zeigt. &quot;Wir fordern die deutsche Regierung auf, diese äußerst unangebrachte Publikation zu verurteilen&quot;, sagte der Präsident des griechischen Verbraucherinstituts, Giorgos Lakouritis. &quot;Die Griechen sind keine Betrüger.&quot;</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.focus.de/">FOCUS Online - Nachrichten</a></p>
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		</item>
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		<title>Bunte: Investitionen statt Investigativem</title>
		<link>http://www.antimedien.de/bunte-investitionen-statt-investigativem/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 08:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hektor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[ Was ist die Bunte überhaupt für ein Blatt: Tittenblatt ohne Titten? Dreckschleuder im Hochglanzbereich? Nullnummer mit Low Fidelity? Schon bislang hat ein anständiger Leser (d.h. ein Leser mit Anstand) dieses Blatt geflissentlich ignoriert. Jetzt aber hat dieser Tiefstapler im journalistischen Niveaugebiet auch die eigenen Standards Bambi-verdächtig unterboten. Was der Verleger Hubert Burda für investigativen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.antimedien.de/wp-content/uploads/2010/02/bunte.jpg"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 10px 10px 0px; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" border="0" alt="Bunte" align="left" src="http://www.antimedien.de/wp-content/uploads/2010/02/bunte-thumb.jpg" width="193" height="110"></a> Was ist die <em>Bunte</em> überhaupt für ein Blatt: Tittenblatt ohne Titten? Dreckschleuder im Hochglanzbereich? Nullnummer mit Low Fidelity? Schon bislang hat ein anständiger Leser (d.h. ein Leser mit Anstand) dieses Blatt geflissentlich ignoriert. Jetzt aber hat dieser Tiefstapler im journalistischen Niveaugebiet auch die eigenen Standards Bambi-verdächtig unterboten. Was der Verleger Hubert Burda für investigativen Journalismus hält, hat jüngst der <em>Stern</em> aufgedeckt:</p>
<blockquote><p>Die Methoden, die CMK einsetzte, gleichen denen von Privatermittlern: Bei der Aktion wurde etwa der Briefkasten von Michelle Schumann manipuliert. Nach Angaben der CMK-Insider sollte außerdem die Fußmatte von SPD-Politiker Müntefering mit einem Melder präpariert werden. Insider-Aussagen legen den Verdacht nahe, dass auf der gegenüberliegenden Seite der Wilhelmstraße zudem eine Observationswohnung angemietet wurde. Einmal wurde Michelle Schumann sogar auf der stundenlangen Zugfahrt von Berlin nach Bochum verfolgt: &#8220;Im Zug saß ich eine Reihe hinter ihr&#8221;, gibt ein CMK-Aussteiger an.</p></blockquote>
<p>Was ist das eigentlich für ein Verständnis von &#8220;investigativem Journalismus&#8221;, das die Fa. Burda hier an den Tag legt? Dass die Ermittlung von Bikinistreifen im Intimbereich zur Wahrnehmung des journalistischen Wächteramts dringlich dazugehört, glaubt wohl außer der <em>Bunte</em>-Redaktion niemand. Sich dabei auf den &#8220;<a href="http://www.presserat.info/pressekodex.html" target="_blank">Ehrenkodex&#8221; des Deutschen Presserats</a> zu berufen, setzt der Ehrlosigkeit nur die Krone auf:</p>
<blockquote><p>Die „Bunte“ reagierte mit einer schriftlichen Stellungnahme auf Münteferings Kritik: „Es gibt bereits seit vielen Jahren einen Ehrenkodex, der vom Deutschen Presserat erarbeitet wurde.“ Selbstverständlich halte man sich daran. Spitzenpolitiker hätten aber Vorbildfunktion, ihr Privatleben sei daher für die Öffentlichkeit von Bedeutung. „Investigativer Journalismus ist selbstverständlicher Bestandteil der Pressefreiheit.“</p>
</blockquote>
<p> Artikel 1 des erwähnten Ehrenkodex verpflichtet Journalisten zur Wahrung der Menschenwürde. Davon scheint die <em>Bunte</em> weit entfernt. Im übrigen haben Spitzenpolitiker auch keine &#8220;Vorbildfunktion&#8221; , sondern einen Job. Den sollen sie gut machen und sich dabei vom Journalismus auf die Finger gucken lassen. Von den Geschlechtsteilen kann dabei keine Rede sein, das ist die fatalste Verwechslung, der das Haus Burda unterliegt. Und wenn man sich tatsächlich, wie eine <a href="http://www.bunte.de/society/in-eigener-sache-bunte-leitet-juristische-schritte-gegen-stern-ein_aid_15292.html" target="_blank">Stellungnahme auf der Website</a> nahelegt, nichts vorzuwerfen hat, warum mussten dann zwei Mitarbeiter den Hut nehmen?</p>
<blockquote><p>BUNTE hat den Inhaber der Berliner Presse- und Fotoagentur, Stefan Kießling, zu den im Stern erhobenen Vorwürfen um Auskunft gebeten. Stefan Kießling hat der BUNTE-Chefredaktion versichert, dass seine Agentur die im Stern gemutmaßten unlauteren Recherchemethoden nicht angewendet hat. Ferner erklärte er, dass er sich von zwei ehemaligen Mitarbeitern, auf die sich der Stern als Informanten beruft, im April 2009 im Streit getrennt habe.</p>
</blockquote>
<p>Soviel Selbstwiderspruch gelingt wohl nur einer Redaktion, die sich vom gesunden Menschenverstand so weit entfernt hat, wie die <em>Bunte</em>. Uns anderen bleibt der Widerspruch und auch künftig die Maxime, die <em>Bunte</em> geflissentlich zu ignorieren.
<p><a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/stern-enthuellung-muentefering-und-lafontaine-verfolgt-und-ausgespaeht-1545952.html">stern-Enthüllung: Müntefering und Lafontaine - verfolgt und ausgespäht - Politik | STERN.DE</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorabend-Fernsehen</title>
		<link>http://www.antimedien.de/vorabend-fernsehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 08:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hektor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[ Lautäußerungen beim Fernsehkonsum sind ja nicht ungewöhnlich. Der Student Lukas Domnick hat ein Vorabend vor der Flimmerkiste sogar zum Singen gebracht. Hier sein Lied:






Ein Interview mit dem Interpreten findet sich bei
http://www.dwdl.de/story/24850/youtubefundstck_die_beste_tvkritik_in_balladenform/
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Lautäußerungen beim Fernsehkonsum sind ja nicht ungewöhnlich. Der Student Lukas Domnick hat ein Vorabend vor der Flimmerkiste sogar zum Singen gebracht. Hier sein Lied:</p>
<p>
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</div>
<p>Ein Interview mit dem Interpreten findet sich bei</p>
<p><a title="http://www.dwdl.de/story/24850/youtubefundstck_die_beste_tvkritik_in_balladenform/" href="http://www.dwdl.de/story/24850/youtubefundstck_die_beste_tvkritik_in_balladenform/">http://www.dwdl.de/story/24850/youtubefundstck_die_beste_tvkritik_in_balladenform/</a></p>
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		<title>&#34;IM&#34; Brender</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 09:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hektor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[ Dieser Nikolaus Brender! Sein Stalin-mäßiger Schnurrbart hat ihn bei den Verkennern der politischen Szene ja immer schon verdächtig gemacht. Aber das Maß an Nestbeschmutzung, das er sich in der jüngsten Ausgabe des Spiegel geleistet hat, nur weil er auf die schnödeste und politisch zweifelhafteste Art seinen Job als Chefredakteur beim Zweiten Deutschen Fernsehen verloren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ngz-online.de/gesellschaft/medien/Brender-Spitzelsystem-in-Fernseh-Sendern_aid_822664.html"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px 10px 0px 0px; border-top: 0px; border-right: 0px" border="0" alt="Brender" align="left" src="http://www.antimedien.de/wp-content/uploads/2010/02/brender.jpg" width="244" height="91"></a> Dieser Nikolaus Brender! Sein Stalin-mäßiger Schnurrbart hat ihn bei den Verkennern der politischen Szene ja immer schon verdächtig gemacht. Aber das Maß an Nestbeschmutzung, das er sich in der <a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,679247,00.html" target="_blank">jüngsten Ausgabe des <em>Spiegel</em></a><em> </em>geleistet hat, nur weil er auf die schnödeste und politisch zweifelhafteste Art seinen Job als Chefredakteur beim <em>Zweiten Deutschen Fernsehen</em> verloren hat, ist dann doch ohnegleichen. Findet jedenfalls das <a href="http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1393302/Schaechter-tadelt-Brender-Falsch-masslos-inakzeptabel.html" target="_blank"><em>Hamburger Abendblatt</em></a>:</p>
<blockquote><p>Nun hat aber auch ZDF-Intendant Markus Schächter Brenders Äußerungen als &#8220;in der Sache falsch und in der Form maßlos und inakzeptabel&#8221; bezeichnet. Die ZDF-Redaktionen seien &#8220;unabhängig von politischen und wirtschaftlichen Einflüsterungen&#8221;. Wer etwas anderes behaupte, müsse dies belegen und, wenn er wie Brender zehn Jahre in der Verantwortung stehe, abstellen. &#8220;Man kann nicht gegen Diffamierungen zu Felde ziehen, indem man seine eigenen Mitstreiter diffamiert.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Tageszeitung <em><a href="http://www.welt.de/die-welt/debatte/article6514375/Harte-Jungs-weich-gekocht-Nikolaus-Brender.html" target="_blank">Die Welt</a></em> gar versteht die Welt nicht mehr und vergibt, weil jeder gute Journalismus sich anmaßen darf, auch mal Kopfnüsse und Kopfnoten zu verteilen, Herrn Brender eine glatte &#8220;5&#8243;:</p>
<blockquote><p>Für die Umstände seiner Entlassung war dem scheidenden ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender viel Sympathie entgegengeschlagen. Dass er die Parteien jetzt aber beschuldigt, sich in dem Sender &#8220;inoffizielle Mitarbeiter, vergleichbar mit den IM der DDR&#8221; zu halten, das macht nur noch ratlos.</p>
</blockquote>
<p>Nun wäre es natürlich ein Leichtes, Brenders Entrüstungssturm den Wind aus den Segeln zu blasen, indem einer der führenden deutschen Parteipolitiker hergeht und ihm klar und deutlich widerspricht. Hat jemand sie vernommen? Nein. Darum kann <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E689A54D95B4344D1BBE148B594C8C8E2~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">die F.A.Z. auch hinterfragen</a>, ob nicht &#8212; horribile dictu &#8212; Nikolaus Brender mit seinen Vorwürfen womöglich recht hat:</p>
<blockquote><p>Ohne die Zuträger aus dem Sender, auf die Brender anspielt, funktioniert das System selbstverständlich nicht. Dass es funktioniert, hat die im Laufe der Debatte unter anderem von Roland Koch vorgetragene Kritik an Brender gezeigt, an dessen vermeintlichen persönlichen Schwächen im Umgang mit Mitarbeitern wie an angeblichen Misserfolgen im Programm. Das war zwar alles sehr durchsichtig und inhaltlich dürftig, aber erkennbar mit Senderinterna unterfüttert. Etwas anderes wäre auch überraschend, schließlich müssen sich diejenigen, die auf Parteischienen nach oben gleiten, ja irgendwie revanchieren.</p>
</blockquote>
<p>ZDF: Mit dem Zweiten spitzelt es sich eben besser.</p>
<p><a href="http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1393302/Schaechter-tadelt-Brender-Falsch-masslos-inakzeptabel.html">Spitzelvorwürfe beim ZDF - Schächter tadelt Brender: &#8220;Falsch, maßlos, inakzeptabel&#8221; - Kultur &amp; Live - Hamburger Abendblatt</a></p>
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